Zusammenkunft im Schießhaus der „Brannaburger Schützen“

10.09.2021 | Harry Franken |
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Unter Beachtung der aktuellen Kontakt-, Zugangs- und Hygieneregeln trafen sich die Mitglieder der Vereinigten Schützengilden St. Georgen v. 1720 und Bayreuth v. 1623 e. V. endlich wieder zur Hauptversammlung im Schützensaal „Bei Niko“. Die Coronapandemie hatte eine frühere Zusammenkunft verhindert, so dass Haushaltsjahre 2019 und 2020 zu behandeln waren und die Wahlen aller Vorstandsmitglieder auf der Tagesordnung standen.

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Unter Beachtung der aktuellen Kontakt-, Zugangs- und Hygieneregeln trafen sich die Mitglieder der Vereinigten Schützengilden St. Georgen v. 1720 und Bayreuth v. 1623 e. V. endlich wieder zur Hauptversammlung im Schützensaal „Bei Niko“. Die Coronapandemie hatte eine frühere Zusammenkunft verhindert, so dass Haushaltsjahre 2019 und 2020 zu behandeln waren und die Wahlen aller Vorstandsmitglieder auf der Tagesordnung standen.

Herausragendes Thema war der bekanntgegebene Abschluss der Komplettsanierung der unterirdischen Scharfschießanlagen, in der nun wieder uneingeschränkt mit Kurzwaffen aller Kaliber nach der Sportordnung des Bayerischen Sportschützenbundes sehr flexibel geschossen werden kann.

Ein finanzieller Kraftakt (Kosten über 100.000,- Euro) und 1.200 freiwillige Arbeitsstunden der stark engagierten Mitglieder schufen hierfür die Voraussetzungen. Schwerpunkt war der Austausch der Lüftungsanlage aus dem Jahre 1983, welche nun mit einer sogenannten Verströmungslüftung den neusten Stand der Technik darstellt und den aktualisierten Regelungen der SchießstättenVO in geschlossenen Anlagen entspricht.

Schießsportliche und gesellige Veranstaltungen sind wieder angesagt und die Termine auf der Vereinshomepage (www.schuetzengilde-bayreuth.de) eingestellt.

Nach Vortrag der Bilanzen und Rechnungsberichte, einschließlich der Erfolgspläne, bescheinigten die Rechnungsprüfer Herbert Pöhlmann und Thomas Wolfrum für die letzten beiden Jahre die ordnungsgemäße Buchführung und die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet und in ihren Planungen für das laufende Jahr bestätigt, was heutzutage im Ehrenamt nicht so einfach ist.

Letzteres galt auch für die Neuwahlen mit der Bestätigung der Mitglieder des Gesamtvorstandes, allen voran mit dem 1. Vorsitzenden, Harry Franken, dem 2. Vorsitzenden, Christian Faßold, dem 3. Vorsitzenden, Thomas Häfner, sowie der Schatzmeisterin, Carola Böllath. So konnten alle Posten im Vereinsbetrieb personell besetzt werden.

Schade, dass zwei Vereinsjubilare aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnten, welche 60 resp. 50 Jahre Vereinstreue aufweisen: Horst Schwede und Edith Hagen. Urkunden und Ehrennadeln für 50 Jahre erhielten Herbert Pöhlmann und für 25 Jahre: Jürgen Christ, Tobias Eberhardt, Andrea Fleßa, Saskia Koch, Stefanie Landmann und Christian Faßold. Die Ehrung für Peter Hofmann (50 Jahre) wird umgehend nachgeholt.

Harry Franken beendete die harmonische Hauptversammlung mit der Bitte, weiterhin Engagement für „unseren Verein, den ältesten in Bayreuth und Umgebung mit stolzem Liegenschaftsbesitz“ zu leben.

Schützengilde in der Fremde erfolgreich! 🍀

28.10.2020 | Tamara Böllath |
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Auch im ersten Auswärtsspiel der noch jungen Frauen-Bayernligasaison zeigt die Schützengilde Bayreuth ihre Klasse und fährt bei Unter Uns Bad Neustadt einen deutlichen 7:1 Erfolg ein.

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Auch im ersten Auswärtsspiel der noch jungen Frauen-Bayernligasaison zeigt die Schützengilde Bayreuth ihre Klasse und fährt bei Unter Uns Bad Neustadt einen deutlichen 7:1 Erfolg ein.

Mit jetzt 4:0 Punkten belegen die Schützinnen nur einen Mannschaftspunkt getrennt vom TV Eibach 03 Rang zwei der Nordstaffel. Vor allem im Abräumen (1.078:1.011) erspielte sich der Bundesligaabsteiger klare Vorteile.

Schon das Startduo konnte doppelt punkten. Stefanie Landmann (564) und Tamara Böllath (524) setzten sich jeweils 3:1 gegen Natalie Guck (521) und Dorothea Popp (525) durch.

Auch im Anschluss ließen Verena Lehner und Ann-Cathrin Haberstumpf nicht locker. Lehner (507) bezwang Bettina Behr (501) mit 3:1 und Haberstumpf (519) fertigte die schwache Juliane Probst (464) sogar 4:0 ab.

So lautete auch die Führung vor dem Schlussanschnitt, außerdem hatten die Bayreutherinnen bis dahin beruhigende 103 Kegel mehr erzielt, für Lena Wilferth und Saskia Koch die besten Voraussetzungen, die Partie sicher nach Hause zu bringen. Etwas Zweifel kamen dennoch auf, als Wilfert (525) der starken Tagesbesten Kathrin Klose (605) glatt mit 0:4 unterlag und auch noch 80 Zähler einbüßte. Die beste Schützin Koch (575) ließ jedoch durch ihren 3,5:0,5 Sieg über Theresa Schubert (535) nichts mehr anbrennen und sorgte für die endgültige Entscheidung.

Durch das um 63 Holz bessere Gesamtergebnis (3.214:3.151) verdienten sich die Wagnerstädterinnen auch die letzten beiden Punkte.

Schützengilde beginnt mit Heimerfolg! 💚🖤

14.10.2020 | Tamara Böllath |
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Nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga feiern die Frauen der Schützengilde Bayreuth im Auftaktspiel der Bayernliga Nord einen 6:2 Heimerfolg über den SKK Raindorf.

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Nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga feiern die Frauen der Schützengilde Bayreuth im Auftaktspiel der Bayernliga Nord einen 6:2 Heimerfolg über den SKK Raindorf.

Schon zu Beginn verschafften die Tagesbeste Saskia Koch und Anne-Cathrin Haberstumpf ihren Farben eine gute Ausgangsposition. Koch (570) bezwang Tanja Kolbeck (532) mit 3,5:0,5 und Haberstumpf (540) gab der schwachen Sandra Grabe (468) mit 3:1 das Nachsehen.

Im Anschluss unterlag zwar Stefanie Landmann (524) mit 1:3 gegen Laura Holmeier (549), aber Tamara Böllath (530) zog nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 14 Zählern an Erika Brandl (516) vorbei. Vor dem Schlussabschnitt führten die Schützinnen 3:1 und hatten beruhigende 99 Kegel mehr erzielt.

Verena Lehner (511) musste dann Evelin Diermeier (563) mit 52 Holz den Vortritt lassen, jedoch hatte Daniela Dietel (558) Magdalena Brandl (520) jederzeit im Griff und fertigte diese glatt 4:0 ab. In der Endabrechnung waren die Wagnerstädterinnen 85 Kegel besser (3.233:3.148) und verdienten sich damit auch die letzten beiden Zähler.

Am Sonntag (18.10.2020) steht die Partie bei Unter Uns Bad Neustadt auf dem Programm. ☘

Ein Herz 💗 für Geflüchtete

28.09.2020 | Tamara Böllath |
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Artikel im Nordbayerischen Kurier 📰vom 26.09.2020

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Artikel im Nordbayerischen Kurier 📰vom 26.09.2020

Bayreuth. Die Vereinigten Schützengilden St. Georgen von 1720 und Bayreuth von 1623 e.V. sind Träger des mit 500 Euro dotierten 3. Sozialpreises des Vereins „Die Unabhängigen“ (DU). Beworben hatte sich der Traditionsverein mit einem besonderen Integrationsprojekt.

In diesem Jahr sollte groß gefeiert werden. Immerhin jährte sich die Gründung der ehemaligen Privilegierten Schützengesellschaft St. Georgen, annonciert per Dekret des Markgrafen Georg Wilhelm höchst persönlich, zum 300. Male. Aber dann kam Corona. Und verhagelte den Schützen dieses Großereignis. Blieb also nur eines: Man feierte sich selbst, Pandemie-gerecht, mit einem ausführlichen Rückblick nachzulesen auf der Vereinshomepage www.schutzengilde-bayreuth.de.

Baum der Integration

Umso schöner für die Schützen, dass im Jahr 2023 schon wieder Grund zum Feiern ist. Dann steht der 400. Geburtstag der am 23. Juni 1623 gegründeten Privilegierten Schützengilde Bayreuth an. Die beiden Traditionsvereine hatten sich im Jahre 1950 zu den Vereinigten Schützengilden St. Georgen von 1720 und Bayreuth von 1623 e.V. zusammengeschlossen. Zwischen den beiden großen Jubiläen aber planen die Schützen an ihrem Domizil Am Schießhaus 2 noch ein kleines, aber feines Fest. Sie wollen gemeinsam einen Baum der Integration pflanzen. Und damit ein sichtbares Zeichen setzen für gelebte Integration und Toleranz. Denn die Schützen, die den wohl ältesten Verein Bayreuths mit aktuell rund 240 Mitgliedern repräsentieren, kümmern sich seit dem Jahr 2016 in besonderer Weise um Geflüchtete aus aller Welt, die in Bayreuth nach Flucht und Vertreibung ein neues Leben suchen. Und schenken ihnen das Wertvollste, was man schenken kann: Zeit, Aufmerksamkeit, Wärme, Geborgenheit und Miteinander. Woche für Woche praktizieren die Vereinsmitglieder ohne großes Brimborium, aber mit viel Engagement, Integration. Und das, meinte die Jury des Vereins „Die Unabhängigen“ einvernehmlich, sei allemal einen DU-Ehrenamtspreis wert.

Gemeinsamkeit ist Trumpf

Das Miteinander zwischen Verein und Geflüchteten kam eher zufällig zustande. Verena Faßold, Jugendwartin in der Abteilung Sportkegeln und Vorstandsmitglied der Schützengilde, und der Arzt i. R. Günther Hinterobermeier, der die Willkommensgruppe St. Georgen koordiniert und dem Schützenverein seit vier Jahren angehört, wollten gemeinsam mit den jugendlichen Keglern den Geflüchteten nicht nur helfen, die deutsche Sprache zu lernen, sondern ihnen auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten. Also luden sie Frauen, Männer und Jugendliche kurzerhand ins Schützenhaus ein. Ja, man kegelte zusammen. Aber man unterhielt sich auch, feierte, lernte sich immer besser kennen und warf auch das eine oderandere Vorurteil rasch über Bord. Bei Sport und Spiel nämlich, das wurde schnell deutlich, sind alle Menschen gleich. Und danach sitzen Vereinsmitglieder und Gäste häufig noch zusammen und tauschen sich aus. Über Länder, Gepflogenheiten, über das neue und das frühere Leben.

Abwechslung im Alltag

Das Integrationsprojekt, das von den Mitgliedern durch die Bank gerne mitgetragen wird, läuft seit nunmehr vier Jahren. Woche für Woche, außer während des Lockdowns natürlich. Dafür öffnet der Verein die Kegelbahn und auch das Fitnessstudio. Man geht aber auch zusammen wandern, trifft sich zum Grillen, Kanufahren auf dem Röhrensee oder spielt auf der vereinseigenen Minigolfanlage. Der Vorsitzende der Schützengilde, Harry Franken: „Ein Ziel der Aktion ist es, den Flüchtlingen während ihres Aufenthalts in Bayreuth eine Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Bei den Teilnehmern handelt es sich überwiegend um junge Menschen, die in Flüchtlingsunterkünften leben und – wie sichtbar wird – sich freuen, wenn sie sich sportlich bewegen können.“ Und, ganz nebenbei, lernt man in einem solchen Kreis die deutsche Sprache viel lieber und vergnügter als im Klassenzimmer.

Projekt für Freunde

Mittlerweile erhalten die Schützen bei ihrem beispielhaften Vorhaben auch regelmäßig Unterstützung von einer jungen Senegalesin: Tatjana Diouf, die an der Universität Bayreuth Ethnologie studiert, engagiert sich ehrenamtlich bei diesem „Projekt für Freunde“, das im Lauf der Zeit mehr als 200 Menschen aus Syrien, Irak, Ukraine, Afghanistan, Eritrea, Iran und vielen anderen Ländern wahrgenommen haben.

Zeichen der Hoffnung

Nun wollen die Schützen diesem Projekt ein kleines, lebendiges Denkmal setzen. Mit einem Baum der Integration, der am Schützenhaus gepflanzt werden soll, wollen sie nicht nur auf das Projekt selbst hinweisen, sondern auch nach außen ein Zeichen setzen – ein Zeichen des ältesten Bayreuther Vereins für Integration und Toleranz. Und die Hoffnung ist, dass dieses Bäumchen eines Tages Früchte tragen wird. Genau wie das Integrationsprojekt es längst tut.

Schützengilde feiert Jubiläum!

22.07.2020 | Tamara Böllath |
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Artikel im Nordbayerischen Kurier 📰vom 21.07.2020

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Artikel im Nordbayerischen Kurier 📰vom 21.07.2020

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