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„Knecht Ruprecht bei den Schützen“

„Von drauß‘ vom Walde komm‘ ich her,                                 

bei den Schützen war ich schon lange nicht mehr!

Es war bestimmt kein böser Wille,

bei euch knallt‘s und ich lieb‘ halt die Stille!

***

Als Heil’ger Mann muss man drauf schau’n,

und immer öfter darauf bau’n,

dass gute Gesellschaft immer wichtig ,

sonst der Heiligenschein sich schnell verflüchtigt.

***

D’rum schick‘ ich lieber heut‘ den Knecht,

der macht es nämlich auch nicht schlecht!

Der kann Leviten euch heut‘ lesen,

denn er kehrt aus mit großem Besen.

***

So hört einmal aus seinem Munde,

was er euch kundtut in der Runde!

Und – um sich kurz zu fassen -

wird das Lob heut weggelassen.

***

Nicht ganz, halt ich muss mich revidieren,

die „Guten“ gilt’s nicht zu verlieren.

Nicht zahlreich zwar, doch sie bestehen,

bei Arbeitsdiensten wären sie zu sehen.

***

Der Kreis war groß, nun ist er klein.

Zuletzt ist auch der Vorstand noch allein?

Auf dass euch das Gewissen plage,

Ihr seid doch alle in der Lage!

***

Neue Mitglieder – gut und  schön,

doch lassen sie sich am Stammtisch seh’n?

Raus aus dem Keller , schnell ins Freie,

heim statt rein, das darf nicht sein.

***

Was waren das doch andere Welten,

und lange konnt‘ bestehen und gelten,

dass Freundschaften im Verein entstanden,

gelebt und auch gepflegt verbanden.

***

Jahrzehnte lang ging’s im Verein gut,

trotzdem wurde gejammert, wenig Mut.

Muss erst die Not uns wieder lehren,

dass wir alle doch zusammengehören?

***

Schaut jeder einmal in den Spiegel,

was er dort sieht –d‘rauf geb‘ ich Brief u. Siegel,

Eine Minute in die Augen schau’n,

ist gar nicht blöd, man muss sich nur trau’n.

***

Ein jeder weiß doch ganz genau,

was man für sich tut ist nicht immer schlau.

Etwas für andere getan,

fühlt sich deutlich besser an!

***

Euer Vorstand – neu gewählt,

Vereinsgestaltung, die nun zählt!

Neuer Schießstand für scharfe Waffen,

viel, viel Arbeit – gilt es dies zu schaffen.

***

Harte Wochen sind’s gewesen,

harte Borsten am neuen Besen.

Doch wer glaubt denn die alte Mähr,

dass die Lösung immer einfach wär?

***

Lasst euch zum Abschied von mir sagen,

man muss immer auch ‚was Neues wagen.

Zeigt Vertrauen und auch Mut,

sind alle dabei, so wird’s auch gut.“

***

„Frohe Weihnachten….euer Nikolaus,    vertreten durch Knecht Ruprecht

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